ODM in Chemnitz

ODM in Chemnitz endet mit Platz 5 für die WJB

Samstagabend, kurz vor 18:00 Uhr im „Terra -Nova" Campus in Chemnitz. Die letzten Sekunden an der Anzeigetafel laufen herunter, dann pfeifen die wahrlich nicht fehlerfreien Schiedsrichter die Partie ab. Es bleibt beim 2:2 und die Gewissheit ist da, es hätte ein eigenes Tor mehr bzw. ein Tor weniger kassiert werden müssen, dann wäre es zum
Halbfinaleinzug für den PSV Chemnitz gekommen. So jubeln die favorisierten Mädchen der Zehlendorfer Wespen über Platz 2 in der Vorrunde und den Verbleib im Turnier, um die begehrten ersten drei Plätze. Doch das großartige Publikum vergisst, auch das am Boden liegende Heimteam nicht. Chemnitz scheidet aus dem Turnier, mit der besten Saisonleistung aus. Zweimal lag man in der Begegnung zurück, zweimal gelang der Ausgleich nach jeweils klasse Toren von Celia. Der Anhang tobte, aber ein drittes Tor gelang leider nicht. Hinten stand die Abwehr, um unsere, am Wochenende sehr starke Leonie im Tor, gut und sicher. Die eigene Leistung in diesem Spiel muss der Maßstab sein, den die Trainer fordern. Der Auftritt zeigt, dass wir wieder ein Stück näher an die Berliner Teams gerückt sind. Solche Spiele brauchen wir ständig, diese bringen jede einzelne in ihrer Entwicklung weiter.
Der Meisterschaftsauftakt am Wochenende begann mit dem ewig jungen Duell gegen den HC Niesky. In überzeugender Manier und vielen tollen Aktionen gelang ein 7:0 (3:0) nach Toren von Lilly(3), Tanja (3) und Charlize.
In der zweiten Begegnung kam es zum Aufeinandertreffen mit dem Deutschen Meister 2017 in der Halle dem TUS Lichterfelde. Hier wurden uns die Grenzen aufgezeigt. Lichterfelde nutzte jeden individuellen Fehler eiskalt aus und besiegte Chemnitz mit 4:0 (2:0). Das zu offensive Anlaufen unserer Verteidigung und die tw. fehlende Laufbereitschaft im Angriff waren hier das erkennbare Manko.
Nach einer Nacht Regeneration ging es Sonntagmittag gegen den ATV Leipzig noch um Platz 5 in der Meisterschaft. Trotz der schnellen Führung durch Lilly, gelang es nicht, Ruhe ins eigene Spiel zu bringen. Ganz im Gegenteil, individuelle Fehler in der Abwehr und vorn wollte man mit dem Kopf durch die Wand bzw. die Leipziger Abwehr. Statt mit gepflegtem Passspiel die Partie zu entscheiden, wurde auf Einzelaktionen gesetzt was nichts Zählbares brachte. Somit blieb die Partie bis zum Schluss spannend, mit dem besseren Ende für Chemnitz nach weiteren Toren von Tanja (2) und Anna zum 4:3 Endstand.
Das Fazit des Wochenendes: Wir sind sportlich dran, aber der allerletzte Schritt gelang wieder nicht. Und Chemnitz war ein guter Gastgeber. Unglaublich, was alle beteiligten Eltern der WJB in Bezug auf Organisation und Durchführung des Caterings hier geleistet haben. Viel Anerkennung erhielten wir von den anderen Mannschaften, der Turnierleitung und allen Gästen.
Doch dieses Saisonfinale ist auch ein wenig Abschied. Seit dem Aufbau der Mannschaft sind nun einige Jahre vergangen. Der Start war holprig, mit zum Teil zweistelligen Niederlagen. Dann erste Erfolge in Sachsen, dann die ersten Titel in Sachsen, dann Ostdeutscher Meister 2014 auf dem Feld und 2014/2015 in der Halle. In den letzten Jahren die Titel in Mitteldeutschland in Serie in der Halle und dem Feld. Unzählige schöne Momente bei Punktspielen, Turnieren und Meisterschaften. Einige von den Spielerinnen sind von Anfang und immer mit dabei. Auch von einigen Eltern kann man das sagen, die unzählige Kilometer gefahren sind, in Turnhallen, Jugendherbergen und Hotels genächtigt haben, bei Regen, Sonne und Schnee und in Turnhallen standen und saßen. Viele gute Erinnerungen bleiben und Freundschaften sind entstanden. Einige aus dem Jahrgang 2001 verlassen jetzt den Nachwuchsbereich und wären für alle Mannschaften in Mitteldeutschland eine Verstärkung. Hoffen wir alle auf erfolgreiche Vertragsverhandlungen mit dem Verein, so dass es im Sommer endlich wieder eine schlagkräftige Damenmannschaft des PSV Chemnitz auf dem Feld geben wird.

Zu allerletzt der Dank an beide Trainer, Ralf und Stephan, ihr habt in den letzten Jahren mit eurem Engagement und eurer Leidenschaft für diesen tollen Sport so viel für das Hockey in Chemnitz erreicht. Ohne euch wären wir niemals da, wo wir jetzt stehen. Auch wenn es öfters mal ungemütlich in der Kabine und am Spielfeldrand wurde, sprechen die Erfolge für euch. (jh)

 

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