2018-01-31 Spielbericht Mädchen A

odm17-18

(von links nach rechts: Lucy Scheibner (Kapitän), Sofie Schwöbel, Olivia Beyer, Josefine Klär, Marie Schwöbel, Paul Dickfeld (Trainer), Clara Herglotz (TW), Eva Hallbauer, Jule Schibille, Lene Sternkopf, Maria Zychski, Lena Dickfeld)

Am vergangenen Wochenende hieß es nicht nur für die weibliche Jugend B bei den Meisterschaften des Ostens zu Punkten, sondern auch unsere Mädchen A hatten sich mit Ende des letzten Spieltages der Meisterrunde Mitteldeutschlands für die Ostdeutsche Meisterschaft der AK 2003/2004 in Sachsen qualifiziert. Außerdem zu Gast beim SV Motor Meerane waren der ATSV Güstrow, die jüngsten Hockeyspielerinnen des Turniers - die Zehlendorfer Wespen, die Mannschaft des SSC Jena, der Berliner HC, der Berliner SC und der TuS Lichterfelde.

Unser erstes Spiel sollte der alt bekannte Gegner Jena sein. Unsere Taktik sah nicht anders aus als beim letzten Spiel gegen den SSC. Trotz Video-Analyse und Regeneration der Aufbau Spielerin Karen Heck vom Rückspiel konnte uns Jena nichts anhaben. Mit dem schnellsten Tor dieses Turniers konnten wir bereits nach 9 Sekunden durch einen grandiosen Pass von Sofie Schwöbel in den Raum, Olivia Beyers Berührung des Balls und ein wenig Pech der Torhüterin das 1:0 verzeichnen. Letztlich ging die Partie 2:0 für uns aus und wir waren froh mit einem Sieg in dieses Wochenende starten zu können.

Beim zweiten Gegner war uns klar: hier ist nicht viel zu holen. Unsere Mission für dieses Spiel war hinten gut zu stehen, wenig Tore zu fressen und Kräfte fürs dritte Spiel sparen. Der BHC war in dieser Altersklasse auf dem Feld Deutscher Meister geworden und uns war bewusst wie motiviert sie an dieses Spiel herangehen würden. Doch mit dieser Formation hatte der Berliner HC vermutlich nicht gerechnet. Unsere Chemnitzer Mädels standen im eigenen Kreis wie eine 1, oder besser wie eine 5. Denn eine halbe Stunde zuvor in der Kabine wurden die Mädels auf die Tiefe Fünf eingestellt. Wenig Konter fahren, Bretter unten haben und Bälle sicher klären. Nicht immer gelang uns das saubere Klären der Bälle und so mussten wir etliche Ecken gegen uns in Kauf nehmen. Nachdem Sofie bei der zweiten Ecke den Ball ans Knie bekam und so ein weiterspielen zunächst nicht möglich war, merkte man unseren tapferen Kriegerinnen an, dass der Mut, sich in den straffen, schnellen Schlenzball der Berlinerinnen zu stellen etwas nachließ. Leider mussten wir so 2 Gegentore hinnehmen. Für Clara Herglotz, unsere Torhüterin bedeutet dies nun: das schnelle Rauslaufen blieb an ihr hängen und so konnte sie weitere 8 Ecken erfolgreich ablaufen. Aber unsere Motivation war nach diesem Spiel so hoch wie nie zuvor. Immerhin haben wir gegen die stärkste Mannschaft des Wochenendes nur zwei Eckentore und kein einziges aus dem Spiel heraus auf das Konto des Gegners gutschreiben müssen.

Ein Tor mehr als die Wespen hätte genügt und wir wären im Spiel um Platz 3 gegen TuS Lichterfelde auf den Platz gegangen. Doch die erste Halbzeit startete unverhofft und wir lagen 0:2 hinten. Für Ulrike Beyer und Paul Dickfeld war jetzt hochpushen und Kampfgeist wecken angesagt. Auch wenn nur noch 12 Minuten zu spielen waren, war noch alles möglich. Die Chemnitzer hatten schon mehrere Male gezeigt, dass sie allein durch Willenskraft aus einem Rückstand eine Führung machen können - noch nie gegen eine Berliner Mannschaft, aber genau deshalb war ja die Motivation so groß. Ein letztes Mal für diesen Samstag sollte "Team-Chemnitz" durch die Halle schallen um nochmal Spielerinnen und Fans wachzurütteln und alles zu geben was in ihnen steckte. 
Er ließ nicht lang auf sich warten. Der erste Jubelschrei ertönte und Lucy schoß das 1:2. Ein harter Kampf und ein paar Minuten später konnte dann Lucy erneut zum 2:2 einnetzen. Leider blieben alle Ecken torlos und so blieb es beim 2:2.

Am Sonntag morgen war es dann soweit. Die Gastgeberinnen erwarteten uns auf dem Feld und mit ihnen ein hartes Spiel. Das Spiel um Platz 5 der ODM. Auf beiden Seiten kam es während der 24 Minuten Spielzeit immer wieder zu kleineren aber nicht genutzten Chancen und so war es für alle beteiligten ein emotionaler Kampf und bei Trainer Paul auch ein wenig Herzklopfen. Vermutlich hätte etwas gefehlt, wenn es in einem Spiel gegen Meerane anders gewesen wäre.
Den Erfolg den die Mädels in diesem Spiel vorzeigen konnten, war die einzige verwandelte Ecke im ganzen Turnier des Post SV Chemnitz. Für uns als Trainer-Team bedeutet das: Ecken üben bis zum "get no". 
Die Begegnung endete 1:0 für uns und somit konnten wir uns vor den anderen Mannschaften aus Mitteldeutschland und Meck-Pomm hinter den 4 Berliner Mannschaften einreihen und abermals zeigen, dass wir zumindest auf ansatzweise ähnlichem Niveau spielen können. Technisch und bezogen auf die Geschwindigkeit, können wir uns aber noch einiges abschauen.

Vielen Dank an alle die diese Fahrt möglich gemacht haben und uns immer unterstützt haben - die Eltern, sowie Verein, der auch seinen Teil dazu beigetragen hat, dass die Mädels solche tollen Erfahrungen sammeln konnten.

Liebe Hockey-Grüße
p.

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