2017-12-10 Spielbericht Damen Halle

Post SV Chemnitz - Freiberger HTC 2:3 (0:2)

Der Freiberg-Krimi

Am Sonntag trafen unsere Damen in Freiberg auf altbekannten Gegnerinnen - und (ehemalige) Mitspielerinnen. Die Begegnung galt also eine ganz besondere zu werden. Die Begrüßung zwischen den Beteiligten fiel herzlich aus, immerhin spielen die Chemnitzer Damen bereits seit einigen Feldsaisons unterstützend in der Nachbarstadt mit und standen bis Oktober noch gemeinsam auf dem Feld. Diesmal hieß es aber gegeneinander spielen und das sonst so wichtige Wissen über die Anderen gegen sie einzusetzen. Außerdem ließ die Punktetabelle schon vorab einen Schluss zu: die Silberstädter sind "harte Brocken", 6 Punkte aus 2 Spielen, genau wie bei uns. Nur mit einem zentralen Unterschied, nämlich dass sie bereits 20 Tore erzielt hatten! Der Sonntagstatort wurde also auf den Nachmittag in die Halle verlegt und die Heimmannschaft legte ordentlich los. Bereits in der ersten Minute pfiff es für sie die erste Ecke und es folgten in der ersten Halbzeit drei weitere, die Sandy und das Team ordentlich parierten. Die ersten zwanzig Minuten waren zwar ansonsten von ruhiger Spielweise geprägt, aber wir schafften auch keinen Abschluss am Tor. Zunehmend nervös und taktisch überfragt, unternahm Freiberg einen Konter und erzielte in der 22. Minute den Führungstreffer, drei Minuten später das zweite Tor.

Halbzeitstand: 2:0

Aber was wäre ein Krimi ohne Leidenschaft, ohne Wendungen?

Kurzum, die zweite Halbzeit wurde spannend. Von unserer Mannschaftsbetreuerin Jule Groß auf der Bank nochmal zur Ruhe und Konzentration ermahnt (Danke an der Stelle für deine Unterstützung!), gingen wir mit Mut, wenn auch nicht an Wunder glaubend, in die nächsten Spielminuten. Trotzdem hagelte es drei neue Ecken gegen uns, die wieder abgewehrt wurden. Aber wo blieb der entscheidende Ansatz zum Schuss am gegnerischen Tor? Eine Niederlage ohne eigenen Treffer bei einem uns bekannten Team? Das konnte nicht wahr sein. Und nach 13 Minuten der Pfiff: Treffer. Für Freiberg. 3:0, eine Glanzleistung zu Hause. Es dauerte noch angespannte 10 Minuten, bis wir unserem Namen aus den ersten Spieltagen Ehre machen konnten, Lisa erzielte das reißerische 3:1. Die Zeit wurde langsam knapp. Es hieß die Initiative zu ergreifen, anzugreifen, einzugreifen. Ein Plan, den Freiberg ganz genau so verfolgte und in Minute 26 erneut zum Angriff ausholte - der sich leider mit einem Kopftreffer an Caro zeigte. Noch 4 Minuten. Noch 3, noch 2... und Lisa stand wieder auf dem Plan, Verkürzung auf ein 3:2! Die Uhr zeigte noch 1:45 min Restspielzeit. Unwahrscheinlich, aber möglich!? Chemnitz probierte alles, um noch aufzuholen, aber die Zeit floss nur so dahin, Freiberg hielt mit aller Macht dagegen und --- Abpfiff. Die Gastgeberinnen gingen als Siegerinnen vom Spielfeld und kamen nicht umhin, uns als bisher härtesten Gegner anzuerkennen. Respekt. Und wir blieben uns immerhin in einer Sache Treu: der altbekannten Zahl 3:2.

Wir bedanken uns bei Magalys, die seit diesem Spieltag die Damenmannschaft des Chemnitzer Post SV aufstockt. Es spielten: Anna, Caroline, Cathleen, Dominga, Dörthe, Lisa (C), Magalys, Sandy (TW), Vicki

gez. Dörthe

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