Das Hockey-ABC

A = Argentinische Rückhand
Hierbei handelt es sich um eine spezielle Art, die Rückhand zu schlagen. In den 90er Jahren war es der argentinische Nationalspieler Fernando Ferrara, der diese Technik erfand. Es wird dabei nicht mit der Keule, sondern mit der Innenkante des Schlägers eine ungeheure Beschleunigung des Balles erreicht.

B = Brett legen
Typischer Hockey-Jargon für Defensivspezialisten, die tief gebeugt ihren Schläger als Abwehr vor den heranstürmenden Gegenspieler aufbauen.

E = Ecke
Gibt es beim Hockeyspiel zwei Varianten: Die Lange Ecke wird an der Eckfahne zwischen Seiten- und Grundlinie ausgeführt. Sie wird im Feldhockey verhängt, wenn ein Spieler der verteidigenden Mannschaft den Ball ins Aus über die Grundlinie lenkt. Die Kurze Ecke (Strafecke) ist die weitaus torgefährlichere Variante. Sie wird nach einem Fehler oder Foul eines verteidigenden Spielers innerhalb des Schusskreises sowohl im Feld- als auch im Hallenhockey verhängt. Bei ihr wird der Ball von der Grundlinie an den Kreisrand herausgespielt. Der Ball muss außerhalb des Kreises gestoppt werden, bevor er auf das Tor geschossen oder geschlenzt werden darf.

G = Grüne Karte
Sie wird für die erste Verwarnung eines Spielers oder einer Mannschaft durch den Schiedsrichter benutzt. Bei einem weiterem Foul oder Vergehen folgt die Gelbe Karte (Zeitstrafe), dann erst die Rote Karte (Spielausschluss).

H = Hundekurve
Ausdruck für das Umlaufen der Abwehr bis auf die Grundlinie, mit abschließendem Pass in den Rücken des Gegners.

I = Interchanging
Wurde Anfang der neunziger Jahre eingeführt und ermöglicht beliebig häufige Spielerwechsel während eines Matches.

K = Die Kugel
Das Spielgerät im Hockey wiegt zwischen 156 und 163 Gramm und hat einen Umfang von 22,4 bis 23,5 Zentimetern. Die Kugel beim Hallenhockey ist etwas schwerer als der Ball auf dem Feld.

P = Pressing
Steht für eine aggressive Spielart, bei der der Gegner schon ganz früh im Spielaufbau unter Druck gesetzt wird.

R = Rasenplätze
Sind die ursprünglichen Spielstätten im Hockeysport. Mittlerweile verfügen viele Vereine in Deutschland aber über einen eigenen Kunstrasenplatz. 1979 wurde der erste Kunstrasen auf der Anlage des Limburger HC eingeweiht.

S = Schlenzen
Ist eine gezogene Schusstechnik, durch die die Kugel hoch und weit befördert werden kann. Der Schlenzer dient in der Defensive zum Befreiungsschlag oder als Konter-Einleitung, in der Offensive als Torschusstechnik.

T = Torhüter
Sind im Hockey seit einigen Jahren mit speziellen Styropor-Protektoren ausgestattet, die bei gutem Schutz maximale Beweglichkeit zulassen. Die Keeper dürfen als einzige im Schusskreis mit dem ganzen Körper den Ball berühren.

V = Verboten
Ist es den Schläger über Schulterhöhe zu halten und nach dem Stock des Gegners zu schlagen, zu haken oder zu stoßen.

W = Weggefallen
Ist im Hockey schon vor Jahren die Abseitsregel. Dadurch hat sich die Torquote deutlich erhöht.

X = X-beliebig
Ist weder die Dicke der Keule noch der Vorspann des Schlägers. Der Schiedsrichter nimmt vor dem Spiel "Stichproben" an den Krummstöcken der Spieler. Diese müssen durch einen genormten Metallring von 4,67 Zentimeter Durchmesser passen.

Y = Yard-Strafe
Kann vom Schiedsrichter gegen eine Mannschaft ausgesprochen werden, wenn diese einen Pfiff nicht umgehend befolgt. Die Strafe beträgt zehn Yard Raumverlust, was durch die emporgereckte Faust ausgedrückt wird.

Z = Zahnschutz
Sollte für jeden Hockeyspieler die erste Pflicht sein. Er verhindert größeren Schaden, wenn die Kugel aus Versehen mal im Gesicht landet.

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